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Alttagsproble mit dem PC, Erlebnisse bei der Arbeit auf dem Markt

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DDR Alltag - Das Internat der EOS

In der 8. Klasse wurden die Schüler entsprechend ihrer Leistungen ausgewählt, die die vorbereitenden Klassen für das Abitur besuchen konnten. 4 Schüler unserer Klassenstufe wurden auf das Internat der Erweiterten Oberschule in B. geschickt. 
Man konnte auf dieser Schule normal den Abschluß der 10. Klasse erreichen und dann in die Abiturstufe wechseln. 
Jedenfalls mußte ich das Internat der EOS besuchen.  Zusammen mit 4 anderen Mädchen bewohnte ich dort ein Zimmer. Die Internatsregeln waren für heutige Verhältnisse recht streng.   
In den ersten 2 Jahren hatten wir am Tag offiziell eine knappe Stunde Freizeit. Die Lern- und Essenszeiten waren vorgegeben und wurden auch regelmäßig kontrolliert. Die Schüler der höheren Klassen hatten mehr Rechte als wir Neuankömmlinge. Sie konnten u.a. bestimmen, wann die gemeinsamen Essenzeiten vorbei waren und haben uns damit auch reichlich schikaniert..
Regelmäßig mußten wir die Aktuelle Kamera im Fernsehraum anschauen und natürlich den Schwarzen Kanal am Montag.
Besonders in Erinnerung ist mir das Heizen geblieben. Auf jedem Zimmer stand ein Ofen, der mit Kohlen beheizt wurde. Jedem Zimmer stand pro Tag ein Eimer mit Kohlen zur Verfügung. Damit wurde das Zimmer aber nicht warm. Also haben wir angefangen, die Kohlen zu klauen. Natürlich blieb das der Heimleitung nicht verborgen. Deshalb mußten wir die Kohlen im Zimmer irgendwie verstecken, was nicht so einfach war.  Die Heimleiterin hatte das Recht alle Schränke und Behälter zu kontrollieren und machte dies ausgiebig, wenn wir zum Unterricht in der Schule waren. Wir haben die Kohlen dann einfach in einen Koffer gestapelt und Bücher drüber gelegt. Jedenfalls wars bei uns immer schön warm.
Unsere begrenzten Ausgangszeiten haben wir natürlich auch verlängert. Ich glaube ich habe mir Dutzende von Strumpfhosen zerissen, weil wir durchs Fenster klettern mußten, um eine verspätete Rückkehr zu kaschieren. Da wir Aus-  und Eingang auch noch bei einer Pförtnerin melden mußten, haben wir uns manchmal schon tolle Ausreden einfallen lassen.
 Abends halb 10 war Feierabend. Durch die Heimleiterin wurde jedes Zimmer kontrolliert und dann das Licht ausgemacht. 
(wird fortgesetzt) 
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R
Bis auf die Kohlen kommt mir das irgendwie bekannt vor. Nur das ich damit meine Lehre meine. Das Abi habe ich gleich nach der Lehre im zweitem Bildungsweg an einer Abendschule gemacht. War aber auch nicht immer so lustig. Zumal im Winter ich am Abend von der kalten Baustelle direkt ins warme Klassenzimmer maschiert bin. Und wenn unsere Mathetante dann was von Permutation vorne erzählte, war ich meistens schon im Reich der Träume. Einmal hatte sie mich ganz sanft geweckt und darauf aufmerksam gemacht. Sie habe ja nix dagegen, wenn ich meinen Schlaf in ihrer trockenen Mathestunde nachholen müsse. Aber bitte nicht mit entsprechender akustischen Untermahlung, welche die anderen vom Lernen abhalten könnte. Tja. So war das bei mir damals. ;-)<br /> <br /> Dir noch ne schöne Restwoche und guten Start ins Wochenende. ;-)<br /> <br /> <br /> LG rolf
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D
<br /> So ein Internat war eben manchmal eine harte Schule im Umgehen von Verboten.;-))LG Doris<br /> <br /> <br />