Gestern habe ich die Tempurapanade angerührt. So richtig wohl war es mir bei den zutaten nicht. 5! geschälte und feingewürfelte Knoblauchzehen, 1 1/2 TL weißer Pfeffer, 2 Eßlöffel Zucker, 2 EßlöffelSesamsamen 250 g von dem Tempura Mehl und nur 100 ml Wasser. Das gibt eine richtig schöne Pampe. Klebt überall fest. Diese Pampe habe ich dann mehr recht und schlecht versucht an den Hähnchenschenkeln zu verteilen. und das Ganze noch eine Viertelstunde in den Kühlschrank gestellt.
Zwischendurch habe ich meine 5 l Fritteuse angestellt und gemerkt, daß meine 3 l Oel nicht reichen. ( Hätte ich mal nachgedacht, wärs mir früher aufgefallen). Also habe ich meinen Lieblingsmann noch mal losgejagdt um noch 2l Oel zu holen.
Als das Oel heiß war, legte ich 4 Hähnchenschenkel in den Frittierkorb und los gings. Nach 7 Minuten war es soweit. Die Panade sah mit einem Mal goldbraun und total kross aus. Nur waren die 4 Schenklel aneinander verbacken und die Panade war auch am Korb festgeklebt. Ehe ich die Teile wieder aus dem Korb hatte, dauerte es eine ganze Weile. Die Küche sah aus wie nach einer Explosion.
Die restlichen Schenkel habe ich dann immer nur zu zweit frittiert. Das Herauslösen aus dem Korb war aber immer noch ganz schön problematisch.
Nach der ganzen Anstrengung mußten wir die Schekel dann natürlich probieren. Geschmeckt hat es total lecker, das Fleisch war sehr zart und durch die krosse Ummantelung einfach ein Gedicht.
Dafür hat sich die Anstrengung schon gelohnt.
Zusammen mit getrocknetem Wasabi und der Chillisoße war es ein kleines Feuererk auf der Zunge.
Aber man sollte sie auf alle Fälle heiß essen. Kalt schmeckt das Ganze nur halb so gut.