Aus dem Vietnamblog (16) Mui Ne ist ein abgeschlossenes Urlaubszentrum. Vietnamesen, die im Zentrum arbeiten, mußten sich beim Betreten anmelden. Natürlich gibt es in Mui Ne viele kleinere Reisebüros, wo man diverse Ausflüge buchen kann. Auch hier sollte man die Preise vergleichen. Will man in das nahe gelegene Phan Thiet, kann man das mit dem Mopedtaxi bequem und preiswert erledigen. Die zumeist jungen Männer fahren sehr sicher. Viele der angepriesenen Touristenziele sind auch mit dem Mopedtaxi erreichbar. Die Fahrer geben sich alle Mühe, den Touristen die Umgebung zu zeigen. Sie warten auch geduldig ab, wenn man sich bestimmte Orte länger ansehen will. Der Markt in Phan Thiet war für uns ein unvergeßliches Erlebnis. Da wuselt und quirlt alles durcheinander. Viele enge Gäßchen wurden gebildet, wo die einzelnen Händler ihre Waren anbieten. Hier sollte man wirklich ein wenig vorsichtig sein. Unserer Freundin wurden aus der Gürteltasche 100000 Dong ( etwa 5 €) entwendet. Mehr waren nicht mehr drin, weil sie vorher eingekauft hatte. Auch so haben wir bei unseren Stipvisiten auf den belebten Märkten nur einen kleinen Betrag mitgenommen. Der Schaden war also begrenzt und zu verschmerzen. Wir sind zu Viert, um uns mit Essen und Trinken zu versorgen, mit 20 - 30 €/Tag gut über die Runden gekommen. Ich selbst schätze unsere Ansprüche in dieser Hinsicht als mittel ein. Hatten wir geplant, etwas Größeres einzukaufen, haben wir das Geld meist am Körper getragen (Brustbeutel u.ä.) Für Europäer ist es teilweise schon gewöhnungsbedürftig, wenn man sieht, wie das Fleisch in Körben auf dem Straßenboden unter dem Stand gelagert wird. Unsere Hygieneexperten hätten dort wahrscheinlich Alpträume fürs ganze Leben bekommen. Kühlung - Fehlanzeige. Trotzdem funktioniert alles irgendwie. Und wenn man das Gewimmel der Menschen, wie hier auf dem Bild sieht, und selbst mit eintaucht in die Massen, dann hat man vielleicht eine vage Vorstellung davon, wie diese Menschen versuchen aus ihrem Leben das Beste zu machen. Besonders berührt hat mich in Südvietnam immer wieder die Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander. Man kann hier die Hinterlassenschaften des Vietnamkrieges an jeder Ecke treffen. Viele versehrte Vietnamesen sind auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen. Wir haben es eigentlich nie erlebt, daß diesen Menschen nicht ein paar Dong von anderen zugesteckt wurden.
Hallo Doris,<br />
danke für die Einladung mich hier auch gleich mal durchzulesen :-) <br />
Bin sehr begeistert von den Erzählungen!<br />
Auf bald und liebe Grüße,<br />
Babsi
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Muß mich doch gleich mal in Deinem Blog umschauen. LG<br />
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A
AnnaChaos
03/23/2009 22:14
Hi Doris!<br />
Mir hat Deine lebhafte Reisebeschreibung sehr gut gefallen - ich war quasi mittendrin!<br />
Ich denke, dass wir "Deutschen" nicht das Nonplusultra sind...wir können sehr viel von anderen Völkern und Kulturen lernen. <br />
Von unserem übertriebenen Hygienebedürfnis mal ganz abgesehen..! <br />
Was auch mir letztes Jahr im Türkeiurlaub aufgefallen ist: Die Menschen sind dort trotz ihrer bescheidenen Mittel viel zufriedener, freundlicher und ausgeglichener als die meisten Deutschen! <br />
Habe tatsächlich Wochen gebraucht, um mich wieder hier einzuleben...<br />
Einen lieben Feierabend-Gruß sendet Dir Anna
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Der Lebensstil in Asien ist gemächlicher. Ich habe immer das Gefühl, daß die Menschen dort ihr Leben besser geniesen, als wir. Und wirklich, sie sind meist mit ihrem Leben zufrieden. Die Ruhe<br />
in der ie ihre täglichen Arbeiten verrichten hat mir besonders gefallen. Da könnten wir was von lernen. LG doris<br />
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