Alttagsproble mit dem PC, Erlebnisse bei der Arbeit auf dem Markt
Aus dem Vietnamblog 22
Nachdem wir das Fischerdorf durchstreift hatten und über den einheimischen Markt gestopert waren, wollten wir eigentlich wieder zurück in unser Hotel. Die Sonne brannte unerträglich heiß und wir 2 Frauen waren neidisch auf unsere Männer, die ihre nicht vorhandene Haarpracht mit einem Piratentuch abgedeckt hatten. Apropos Piratenkopftuch! Die Vietnamesen waren begeistert von diesen Tüchern und unsere Männer erregten damit manchmal richtig Aufsehen.
Die 4 Jungens von der Motoreadclique waren allerdings nicht davon begeistert, daß wir schon wieder zurück wollten. Sie wollten uns unbedint zu einem bekannten Ausflugsziel, den roten Sanddünen, fahren. Das Preisangebot, das die 4 uns machten, war gegenüber den Reiseveranstaltern in Mui Ne so sensationell niedrig, daß wir nicht ablehnen konnten. Allerdings wollten wir Frauen unbedingt eine Kopfbedeckung, denn sonst wäre ein Hitzschlag fast unvermeidbar gewesen. Die Jungens waren hier auch sehr erfinderisch. Einer sauste mit dem Moped los und war nach 10 Minuten mit 2 Adidas- Basecaps zurück. Zumindest stand Adidas auf dem Cap drauf. Dann ging der Ausflug los. Mit den Mopeds brauchten wir bei langsamer Fahrt etwa eine halbe Stunde zum Ziel. Immer wieder staunten wir über die großartige Kulisse. Das Meer war wirklich tiefblau, die Küste menschenleer und das Panorama einfach unglaublich.
Die Straßen sind recht gut ausgebaut und der Verkehr hier ist überschaubar. Hier kann man ohne weiteres auch selbst mit dem Moped fahren. ( In Städten würde ich es nicht empfehlen). Auf unsere Bitte hielten unsere Fahrer immer wieder an und ich bin sicher, daß sie sich insgeheim über die komischen Ausländer amüsiert haben, die einfach ab und zu einfach übers Meer schauen wollten.