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Alttagsproble mit dem PC, Erlebnisse bei der Arbeit auf dem Markt

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DDR-Alltag- der Frauentag

Am 8.März ist Frauentag. Manche Betriebsleiter müssen diesen Tag zu DDR Zeiten gehaßt haben wie die Pest. An solchen Tagen ging frauenmäßig nicht mehr viel.
Alles, was Mann war, trabte los um der eigenen Frau wenigstens noch ein Blümchen zu ergattern. Ein vernünftiger Blumenstrauß war ja nicht so einfach zu kriegen. Meisten gabs Nelken, ich weiß bis heute nicht, woher die Nelkenschwemme zum 8.März organisiert wurde. 
Im Betrieb wurde meistens eine Frauentagsfeier angesetzt. Manche Betriebe brachten es fertig, diese Feier in die Arbeitszeit zu integrieren. Da würden dann ein paar gestandene "Mannsbilder" vergattert, die die Frauen mit Kaffee und Kuchen zu verwöhnen hatten. Wenn der Direktor der Reinigungskraft den Kaffee nachschenken mußte, war das doch  ein "innerer Vorbeimarsch". In diesem Rahmen wurden dann auch "verdiente" Frauen" ausgezeichnet,- es gab eine Prämie von mindestens 30 und höchstens 80 Mark. Außer man wurde Bestarbeiter oder gar Aktivist, da waren es 100 - 250 Mark.
Schlimmer waren die Feiern nach der Arbeitszeit. Auch hier wurden meist ein paar Männer verdonnert, die  an der Feier teizunehmen hatten. Und hier floß nicht nur Kaffee sondern auch reichlich Alkohol die Kehlen runter. Man konnte der öfteren Damen sehen, die es schwer hatten, den Heimweg zu finden.

Trotzdem war der Frauentag eine Anerkennung der Leistungen der Frauen. Nicht nur im Beruf wurde "Danke" gesagt. Auch zu Hause brachten in den meisten Familien die Kinder ihren Muttis ein kleines selbstgebasteltes Geschenk mit, die Ehemänner bedankten sich mit Blumen und erledigten teilweise die Hausarbeit.
Dafür gibts ja seit der Wende den Muttertag, der damals weniger "in" war.
Und auch heute noch sehe ich die Männer meiner Generation hier am 8. März mit einem Blumenstrauß nach Hause gehen. Vielleicht ist´s nur die Hälfte derjenigen von damals.
Ich finde es auf alle Fälle schön!   

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K
Women's day is an occasion to mark the great services they have given to the world. As a mother, lover, daughter, sister, they have touched our lives in a big way and it is time to pay a tribute to their selfless service. I doubt if a man can offer such a thing.
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I
Den Tag vermisse ich auch etwas. Auch die Ehre die Töchtern ihren Müttern als emanzipierte Frauen gegeben haben. Hier im Bayern Land fast unbekannt, um so wertvoller das mein bayrische Freundin die den Tag auch wichtig findet, mir immer einen kleinen Gruß sendet, erzähle ihr immer mal gern aus der alten heimat udn das es nicht nur "negatives" Leben damals gab. Frauensolidarität bleibt ein wichtiges Thema für uns alle.liebe Grüße Manuela
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D
<br /> Als Frau muß man meistens einen doppelten Mann stehen ;-)). Deshalb ist es wichtig, die Leistungen der Frau nicht unter den Tisch zu kehren. LG Doris<br /> <br /> <br />
R
Zu welcher Art von Frauen gehörtest den du? Ich meine was den "geradliinigen" Nachhauseweg" betraff? ;-)<br /> Du hast Recht. es war ne schwere Zeit für uns Männer.... ;-) Nie gab es die Blumen die Mann wollte. Meistens "Nelken" oder diese Pfeilchen, welche schon sobald Mann den Laden verlassen hatte die Köpfe hingen lies. Und das "Morbide" an der Sache war ja noch....die Frauen bestanden unbedingt auf diesen Tag....:-) ;-) <br /> Meine Mam wurde vom Betrieb jedes Jahr reichlich mit Blumen und Geschenken eingedeckt. Dem Direktor Sch. blieb garnix anderes übrig. Ob er wollte oder nicht. Ersten war die gute alte Dame wirklich eine der besten "Fleischerinnen" in der Abteilung ( sage ich ohne rot zu werden und die Leistung der anderen Frauen zu mindern ) und zweitens hatte sie an diesem Tag auch noch Geburtstag. Das erleichterte aber wiederrum mir manchmal diesen Zugzwang:"was schenke ich Mama." ;-)<br /> Schön geschrieben und für jemanden der es erleben durfte sehr gut mit einem "Schmunzeln" im Gesicht nach voll ziehbar. Schlieslich war ich an zwei solcher Ehrentagen zwar kein Wasserträger, aber zumindest "durfte" ich den durstigen Damen auf dem Schacht die Sekt und anderen Gläser ständig füllen. Und du kannst dir nicht vorstellen, was "Wismutfrauen" so "Saufen" können. Anders war das nicht zu nennen. Von wegen Männer können nur.... ;-)<br /> <br /> LG rolf
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D
<br /> Na ja, ehrlicherweise hatte ich ein oder zwei Mal auch so meine Probleme. Und der Tag danach, frag lieber nicht.  Deine Damen vom Schacht und unsere aus dem Büromaschinenwerk wären<br /> sicher eine tolle Truppe zusammen gewesen. Und freilich haben wir diesen Tag in vollen Zügen genossen. Manchmal haben mir die Männer ja richtig leid getan, aber da mußten sie halt durch. Und<br /> komisch, -als Wasserträger haben die sich auch bezeichnet ........:-)))) LG Doris<br /> <br /> <br />
A
War halt doch nicht alles schlecht in der ehemaliegen DDR. Jedes System hat seine Vor-und Nachteile
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D
<br /> Klar doch. 40 Jahre sind eine lange Zeit und da entwickelt sich eben Beides Gutes und Schlechtes.<br /> <br /> <br />
K
Ich finde diese Feiern zwar auch ganz schön,aber muss auch sagen,das es doch traurig ist wenn man der Frau nur zu solchen Anlass wie Muttertag oder den Frauentag Anerkennung zu kommen lässt!!Muss man wirklich den Muttertag haben um einer Mutter mal Blumen zu schenken??Ich sage nein!!Meine Schwiegermutter bekommt auch zwischen durch mal Blumen von uns!Einfach nur mal so!!
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D
<br /> Sicher ist das die richtige Einstellung Kessy. Aber damals ging es ja auch noch um etwas anderes. Da konnte man als Frau im sozialistischen Betrieb die Männer auch mal nach der eigenen Pfeife ein<br /> bischen tanzen lassen. Die meisten habens gehaßt, kannste glauben. Und sie mußten an dem Tag vom Sockel steigen, weil der Staat es ja so wollte.<br /> <br /> <br />