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Alttagsproble mit dem PC, Erlebnisse bei der Arbeit auf dem Markt

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Waschtag in den späten Fünfzigern

Als ich heute die Waschmaschine angeschmissen habe ist mir wieder einmal vor Augen geführt worden, das wir es doch eigentlich leichter haben. Trotzdem hat man keine Zeit, oder...............!?
Wenn Waschtag war wurde im Kessel auf dem Hof Feuer gemacht. Der Kessel war ziemlich groß, da mußte man erst mal Wasser heneinlassen. Wir hatten einen Wasseranschluß auf dem Hof und so konnten wir ihn mit einem Schlauch befüllen.
Nebenbei wurden auch noch alle Badewannen aus Zink oder Blech mit Wasser befüllt. In den Kessel kam dann noch ein Päckchen Milwa  (Preis unter 50 Pf ) und dann die Weißwasche. Das Ganze wurde durchgekocht und mit einem Stampfer immer wieder zusammengedrückt. Dann mußte man die heiße Wäsche herausnehmen. Dazu hatte man den Stampfer oder einen derben Stock. Sie kam in die Wanne Nr. 1, wo sie im kälteren Wasser wieder etwas abkühlte. Jetzt wurde mit den Händen weiter gestampft und an einem Waschbrett  wurden die einzelnen Stücke noch mal durchgerieben. In den Kessel wurde kaltes Wasser nachgefüllt und es kam die Buntwäsche hinein. Die Weißwäsche wurde von Wanne zu Wanne weiterbefördert , bis das Waschmittel heraus war. Zum Schluß nahm man gerne sauberes Regenwasser, denn Weichspüler hatten wir nicht. Ich war damlas noch ein kleines Mädchen und es machte natürlich Spaß, dazwischen rumzuwuseln. Meine Mutter erzählt mir heute noch, wie sie mich aus der Spülwanne gezogen hat, in die ich kopfüber gepurzelt bin. 
Die Wäsche wurde dann mit aller Kraft per Hand ausgewrungen und aufgehängt. Mit der Buntwäsche verfuht man analog, - nur das Spülwasser wurde gewechselt. 
Nach der bunten Wäsche wurden in dem Kessel noch die Arbeitssachen gewaschen. Meistens wurde dazu das Wasser noch mal etwas erhitzt. Arbeitssachen waren schwer zu waschen, meistens steife Textilien, die man schlecht handeln konnte. Und hier kam das Waschbrett richtig zum Einsatz.
Na ja, und dann ging die Spülerei von vorne los. 
Meist war ein Tag fürs Waschen weg. Hinterher mußte alles noch gebügelt werden. Und das mit einem schweren eisernen Bügeleisen. Wir hatten zwar schon ein elektrisches, aber schwer war das Teil. Und Dampf,- keine Spur.
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R
Bei uns im Haus stand unten in der Waschküche ein grosser eingemauerter Kessel. Feuer drunter, ein bis zwei Stunden warten und das Ding war heiss. Aber die Vermieterin war dermassen zickig, die hatte meiner Mutter immer den Schlüssel verweigert, weil die Angst hatte das wir vier Kinder drinnen badeb würden. Doch irgen dwann war die Kuh im Urlaub.......der Kessel war gigantisch gross. Ich konnte jedenfalls richtig wie in einer grossen Badewanne, welche wir ja garnicht hatten, fast zwei Wochen baden. ;-) Im Vergleich zu heute, können sich das viele garnicht mehr vorstellen. Meine Familie hier in der Schweiz glaubt einiges garnicht, weil sie das nie kennen lernen mussten. ;-)<br /> <br /> Schönen Abend und entschuldigung, wenn ich in eurer Runde gestört haben sollte,<br /> <br /> LG rolf
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D
<br /> Rolf, Du hast bestimmt nicht gestört, im Gegenteil. Das Bloggen wird doch erst durch die Vielfalt der Blogger interessant. Übrigens, das Baden im Kessel kenne ich auch. Bei uns wurden da auch mal<br /> ein paar Nachbarschaftskinder mit hineingesteckt. Es war immer eine lustige Veranstaltung, die meinen Eltern bestimmt ein paar Nerven gekostet hat.LG<br /> <br /> <br />
M
Ja Doris, das kenne ich auch noch, früher hatten ja auch so ziemlich alle Mietshäuser eine Waschküche mit Waschkessel zum Wäsche kochen....Lieber Gruß Regina
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D
<br /> Es war auf alle Fälle nicht einfach, sondern eine schwere Arbeit.LG Doris<br /> <br /> <br />
I
Hallo Doris! An das Rumpelbrett von Mutti kann ich mich noch gut erinnern. Das Waschen mit den ersten Waschmaschinen,wie z. B. der Schwarzenberg war ja auch noch ganz schön aufwendig. Zum Glück ist das heutzutage ja völlig anders. LG Iris
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D
<br /> Ja Schwesterlein, es war schon anstrengend. LG Doris<br /> <br /> <br />
G
Ja, meine Oma hat auch immer solche Geschichten erzählt, als meine tanten und Onkel noch klein waren. Was muss die arme Frau geschuftet haben bei 7 Kindern....
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D
<br /> Oh weia, die Ärmste, die hatte da wirklich zu tun. LG Doris<br /> <br /> <br />