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Alttagsproble mit dem PC, Erlebnisse bei der Arbeit auf dem Markt

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DDR Alltag II.

Ich habe zu DDR Zeiten nach meinem Studium im größten Betrieb der Umgebung angefangen zu arbeiten. Einen Arbeitspatz hat man als Normalo eigentlich immer gefunden, zwar nicht unbedingt den, den man wollte, aber immerhin. Als frisch von der Hochschule gekommen, hatte ichs zu Anfang schwer, mich gegenüber den alten Hasen zu behaupten. Aber mit der Zeit habe ich mich dann schon  durchgesetzt. Ein Auto hatten wir damals noch nicht. Wir mußten spätestens 5.50 Uhr aus dem Haus, um den Zug zu schaffen. Ich habe 2 Kinder. Damals habe ich sie mit aus dem Haus genommen und beide allein um diese Uhrzeit (meistens wars noch dunkel) zu meinen Eltern geschickt. Sie waren 2 und 6 Jahre alt. Heute wäre so etwas unvorstellbar. Aber damals wäre es kaum jemanden in den Sinn gekommen, an irgendwelche möglichen Gefahren durch Kriminelle oder was weiß ich nicht noch alles zu denken. Beide wurden dann mit in die Krippe, bzw. den Kindergarten von meiner Mutter genommen. Abholen konnte ich die Kinder meist erst gegen 17.00 Uhr. Und da waren sowohl Erzieherinnen als auch viele Kinder noch da. Dann ging der Streß erst richtig los, denn meist bin ich dann von einem Geschäft zum anderen getigert, um vielleicht noch Kakao  oder frisches Obst oder einen Tauchsieder zu ergattern.
Wurden die Kinder krank bekam man für jedes Kind für eine gewisse Zeit um die 80% vom Nettolohn. Dabei konnte man entscheiden, ob Vater oder Mutter zu Hause blieben. Aber ehrlicherweise wars meistens die Mutter. Als die Kinder in der Schule waren, war nachmittags der Schulhort für sie da und später dann die Arbeitsgemeinschaften. In den Arbeitsgemeinschaften wurde beileibe nicht nur der der Sozialismus probagiert. Es gab Mathezirkel, Theatergruppen, Geflügelzüchter,- kurzum ein breitgefächtertes Beschäftigungsfeld. Und dann gabs da noch den Haushaltstag. Jeder beruftätigen Frau in Vollbeschäftigung stand im Monat ein Tag zu, an dem sie vollbezahlt frei bekam. Dem könnte man wirklich nachtrauern.
Im Berufsleben wars wohl wie heute auch, als Frau mußte man besser sein als ein Mann um auf die gleich Gehaltstufe zu kommen. Zwar gabs auf dem Papier gleichen Lohn für gleiche Arbeit, aber die Realität sah da schon anders aus.
In der Schule wurden die Kinder auch regelmäßig ärztlich untersucht und sie bekamen alle notwendigen Impfungen. Ich weiß, daß ich da den Nerv mancher jungen Familie treffe, die vom Impfen nichts hält. Ich persönlich finde das heute noch gut. Als Kind hatte ich mit 4 Jahren die Masern und bin daran bald gestorben. Die Schutzimpfung gabs da noch nicht. Ich habe durch diese Krankheit einen Teil meiner Sehfähigkeit verloren. Durch eine Immunisierung wäre es mir sicher erspart geblieben. Wenn ich heute höre, das manche Eltern mit ihren Kindern zur Masernpartie gehen, finde ich das gelinde gesagt, unverantwortlich.
    

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R
.... ich glaube nicht das es noch Impfungen in der Schule gibt, an Masern kann ich mich noch erinnern, ich musste im abgedunkelten Zimmer bleiben... Doris danke für den Link Deiner Homepage, ich kann sie mir nur nicht ansehen, immer wenn ich was anklicke hängt sie sich auf..LG Regina
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S
Früher (bin in West-Berlin aufgewachsen) gab es immer in der Schule sämtliche Impfungen, weiß gar nicht ob es das überhaupt noch gibt. Aber es ist heutzutage erschreckend wie Impfmüde die Menschheit geworden ist und wie verantwortunslos manche Eltern mit dem Thema umgehen.
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D
<br /> Oh, ja. Manchmal frage ich mich besorgt, ob irgendwann wieder mal eine Epademie ausbricht und was dann? LG Doris  <br /> <br /> <br />