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Alttagsproble mit dem PC, Erlebnisse bei der Arbeit auf dem Markt

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DDR aus meiner Sicht I.

Ich habe die ersten 32 Jahre meines Lebens in der DDR verbracht. Jedesmal, wenn ich Berichte oder Filme sehe, die unser damaliges Leben wiederspiegeln sollen, fühle ich mich irgendwie an die Filme der ehemaligen Sowjetunion über die Deutschen erinnert. Vielleicht etwas verfeinert und nicht ganz so krass, wird der DDR Alltag auf einige wenige Punkte reduziert, die aber für das Leben des Normalos unter den Ossis nicht unbedingt bestimmend waren. Zumindest kommt es mir so vor, vielleicht bin ich da auch etwas zu sensibel. Jedenfalls habe ich mich deshalb entschlossen, etwas aus dem realen DDR Alltag zu schreiben, so wie ich ihn eben erlebt habe. Ich zählte mich zum allgemeinen Durchschnittsbürger. Meine Eltern waren beide Arbeiter,- mein Vater Kraftfahrer und meine Mutter arbeitete in dem örtlichen Landambulatorium in der Patientenannahme. Meine Eltern waren evangelisch. Ich selbst habe in der DDR kirchlich geheiratet und meine Kinder sind getauft worden. 
 Allerdings hat mir meine kirchliche Einstellung fast  das Studium gekostet. In meinem damaligen jugendlichen Überschwang hatte ich dem Parteisekretär des Studienjahres an der Hochschule für Verkehrswesen erzählt, daß ich mir ein bißchen wie Buridans Esel vorkomme. Auf einer Seite "das Sein regiert das Bewußtsein" auf der anderen Seite "das Bewußtsein regiert das Sein". Damit hatte ichs zum schwarzen Schaf der Seminargruppe geschafft. Dank des Einsatzes meiner Mitstudentinnen und des Seminargruppenleiters konnte ich weiter studieren, der Parteinik hatte schon die Weichen für das AUS gestellt. 

Ich habe vor kurzem einen DDR Bericht gesehen. Gezeigt wurde ein bröckliges Haus in Leipzig. Hinter der Gardine schaute ein trauriges Kindergesicht hervor. Der Putz fiel von der Wand und alles war grau in Grau. Stimmt, das hat es gegeben und sicher nicht wenig. Aber das gibts auch heute noch. Damals hat die Miete für diese Wohnung maximal 50 Ostmark betragen. Ich kann mich nicht erinnern, daß ich zu DDR Zeiten einen Obdachlosen gesehen hätte und ich bin überzeugt, das es keine obdachlosen Kinder gegeben hat. Allerdings hatte der Staat seine Finger überall mit drin. Eine ordentliche Wohnung zu bekommen war schon ein Hauptgewinn.
(wird fortgesetzt)
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S
Ich würde mich freuen, wenn wir im Kontakt bleiben.<br /> <br /> Von vielen weiß ich, daß sie aus dem Osten sind, aber sie stehen nicht dazu - idiotisch - wenn mich jemand fragt.<br /> <br /> Ich bin was ich bin.
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D
<br /> <br /> Ich glaube, daß soche Menschen keine wirkliche eigene Idendität vertreten können. Wir hatten als Ossi sowohl schöne als auch weniger schöne Zeiten, das ist heute auch nicht anders. Wer sich<br /> seiner Herkunft schämt, ist meist nur zu bedauern. LG Doris und freue mich schon, wieder mal was von Dir zu hören. <br /> <br /> <br /> <br />
S
Richtig so erzählt.<br /> Auch ich stamme aus dem Osten - Lebe allerdings im Westen.<br /> Die Zeit in der DDR wird immer als schlecht gezeigt - im Fernsehen.<br /> Obdachlose habe ich vorher gar nicht gekannt.<br /> Eine Lehrstelle wurde einem zugewiesen, wenn man es alleine nicht schaffte.<br /> An Weihnachten kann ich mich noch gut erinnern, die Heimlichkeiten und das Backen.<br /> Ich habe mir diese Werte noch erhalten und praktiziere sie mit meinen Kindern. Es wird Kekse gebacken, Sterne gebastelt, Gestrickt , Lieder gesungen usw.<br /> Meine Kinder lieben es.<br /> Genauso erzähle ich ihnen wie es bei mir früher war.<br /> Die Schule , Nachmittagsbetreung Sport, Kino für alle finanzierbar<br /> Und mit Lebensmittel wie Bananen, Orangen oder Weihnachtsmännern wurde ganz anders umgegangen.<br /> Heute ist es eine reine Wegwerfgesellschaft.
Antworten
D
<br /> Danke für den netten Kommentar. Ich fahre sehr oft in die alten Bundesländer, der Arbeit wegen. Und es gibt leider nicht wenige, die absolut nichts vom echten DDR Alltag wissen. Und das was<br /> jetzt an Filmen drüber gezeigt wird, ist meistenteils Nonsens. Würde mich freuen, wenn Du mir ab und zu mal ein paar Worte schreibst, ob meine Erinnerungen stimmig sind. LG<br /> Doris   <br /> <br /> <br />