Wenn man als Händler an einem Markt teilnimmt, muß man demjenigen,der die Fläche zur Verfügung stellt, ein Standgeld bezahlen. Die Höhe richtet sich meistens nach der Anzahl der in Anspruch genommen Frontmeter bei einer Standtiefe von 3 Metern. Für Leser, die sich nicht auskennen, das Standgeld kann manchmal pro Meter weit über 10 € pro Tag betragen, das sind für einen durchschnittlichen Stand mindestens 60 €, manchmal aber auch noch weitaus mehr. Besonders bei Veranstaltungen wird kräftig zugeschlagen. Man will ja den Besuchern etwas bieten und die Händler sollens bezahlen. Na ja, und da gibts dann Leute, die an den Ständen vorbeischlendern, und auf den "Klamottenmarkt" schimpfen. Wollten die denn 10 € Eintritt pro Person bezahlen, um dann das Auftreten des Schlagerstars zu finanzieren?
Standgelder werden auch auf den Wochenmärkten erhoben. Und da bin ich der Meinung, das hier gleiche Regeln für alle gelten sollten. Dafür sollte es ja eine Marktordnung geben. Habe ich einen Stand von 8 lfd. Metern Frontlänge und pro Meter sind 3 € Zu zahlen, macht das nach Adam Riese 24 €. Habe ich einen Stand von 15 Metern Frontlange sind es eben 45 €. Werden hier nicht alle Händler gleich behandelt, so wird einerseits der Marktfrieden gestört und andererseits werden den Städten Gelder vorenthalten. Natürlich kann ich bessere Preise haben als mein Kollege, wenn ich mit einem großem Stand weniger oder genausoviel bezahle, wie mein Kollege mit einer kleineren Verkaufsfläche. Manche unserer ausländischen Kollegen mit manchmal riesigen Ständen sind in dieser Hinsicht schon wahre Meister im Minimieren. Aber auch bei deutschen Händlern gibts es solche und solche.
So liebe Marktkollegen. Ich weiß, ich habe hier nur die Probleme angetippt. Und das habe ich absichtlich so gemacht. Ich bin einmal neugierig, ob nur einer von Euch, der diese Diskussion ständig auf dem Marktplatz führt, hier einen Kommentar schreibt und veröffentlicht. Aber seid gewarnt. Lesen kann das dann jeder...!